El Hierro ist zwar die kleinste der kanarischen Inseln, hat aber für Wanderer viel zu bieten. Da gibt es einerseits schattige Lorbeer- und Kiefernwälder, aber auch die offenen weiten, grünen Hochebenen La Dehesa und Nisdafe, wo Kühe und Ziegen weiden. Schroffe Klippen, einsame, felsige Badebuchten und Lavafelder formen weitere Gesichter von El Hierro. El Hierro liegt wie ein großer Fels im Atlantik. Auf einer maximalen Länge von 30 Kilometern erreicht der höchste Punkt der Insel, der Malpaso, eine Höhe von 1501 Metern über dem Meerespiegel. Daher sind auf vielen Wanderungen beträchtliche Höhenunterschiede zu bewältigen.
Wegenetz Das Wegenetz auf El Hierro besteht zu einem großen Teil aus alten traditionellen Verbindungswegen zwischen den Regionen und Ortschaften. Typisch sind steingepflasterte und mit Trockenmauern begrenzte Pfade. Die Inselregierung hat in den letzten Jahren viele Wege wieder instand gesetzt und mit Markierungen nach europäischem Standard versehen.
Beste Wanderzeit Auf El Hierro herrscht ganzjährig gemäßigtes Klima, daher ist das Wandern zu jeder Jahreszeit möglich. Besonders lieblich zeigt sich die Insel El Hierro im Frühling, wenn die Hochebenen grün sind und der Blütenreichtum die Insel schmückt. Während des Sommers sollte man die Mittagszeit meiden, da die Sonne dann auf El Hierro sehr intensiv wird. In den Wintermonaten kann es auch mal sehr stürmische und regnerische Tage geben, die aber selten lange anhalten.
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