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 El Hierro – eine Oase der Stille im Wind

 
 

El Hiero ist mit 268 Quadratkilometern die kleinste Insel des Kanarischen Archipels. Bescheidene 10.558 Menschen sind auf diesem abgeschiedenen Eiland, das 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde,  zuhause.

Urlaubsinsel El Hierro

El Hierro ist vor allem eines – eine Oase der Ruhe inmitten einer turbulenten Welt. Wer ein herkömmliches Urlaubsziel mit Strand und lieblichem Ambiente sucht, sollte nicht nach El Hierro fahren, denn die schroffe Steilküste bietet nur wenige Badestrände. Die Vegetation ist spärlicher als auf La Palma oder La Gomera, aber dennoch reizvoll und vor allem sehr eigenwillig. Zahlreiche endemische Arten der Kanaren und sogar solche, die es nur auf El Hierro gibt, konnten auf der Insel überleben. Wahrzeichen von El Hierro  ist der bizarr geformte Kanarenwacholder, La Sabina, der vom Wind gebeugt, skurrile Formen annimmt.

El Hierro entstand vor rund 1,12 Millionen Jahren und ist damit die Jüngste Insel des Archipels. Woher die Ureinwohner der Insel El Hierro kamen ist nicht bekannt. Man vermutet einfach Stämme, die aus Nordafrika oder Lybien gekommen sein sollen. Die Strömung hatte sie vermutlich von der afrikanischen Nordküste aus an die Steilküste der Insel getragen. Es dürfte nicht einfach gewesen sein, hier an Land zu gehen.  Sie gaben der Insel den Namen Ero , was später zu der spanischen Übersetzung El  Hierro wurde, obwohl es keine Eisenvorkommen gibt. Ursprünglich bedeutet Ero oder Esero stark oder hart und beschreibt damit im Wesentlichen den Eindruck, den El Hierro vermittelt.

Erobert wurde El Hierro 1405 von Jean de Béthencourt, der bereits La Gomera unterworfen hatte. Die damaligen Ureinwohner wurden durch den Verrat eines Verwandten des Königs, der als Gefangener der Spanier als vermittelnd tätig war, unterworfen. Obwohl man ihnen Freiheit eine gleichberechtigte Stellung im Falle einer Unterwerfung zusicherte, ließ der Befehlshaber die Männer der Insel sofort als Sklaven oder gefangene fortschaffen. Die Alten, Frauen und Kinder erlebten danach eine brutale Gewaltherrschaft. Die Frauen wurden vergewaltigt und den neuen Besatzern als Eigentum zugeführt, sodass sich schon nach wenigen Jahrzehnten die Ureinwohner mit den Spaniern vermischt hatten.  Von den geschichtlichen Ereignissen ist nur wenig bekannt, da bei einem Brand im Rathaus der Inselhauptstadt Valverde im Jahre 1899, ein großer Teil des historischen Archivs zerstört wurde.

El Hierro ist von der bewaldeten Gipfel n der Vulkane durchzogen. Daneben finden sich im Nodosten weite Hochebenen, im Nordwesten das El-Golfo-Tal und im Nordwesten die abfallende Gegend El Julán. Wie auf keiner anderen Knareninsel ist El Hierro durch sanf hügeliges und fruchtbares hochland charakterisiert, das landwirtschaftlich genutzt wird. Bekannt ist El Hierro als Ananasanbaugebiet. Die kleinen süßen Früchte gedeihen auf keiner anderen Insel des Archipels.

In der Fauna ist eine Unterart der ausgestorbenen Riesenechse Lagarto Gigante eine Besonderheit. Wenige Exemplare dieses bis 75 Zentimeter langen Urreptils haben hier eine letzte Oase gefunden. Sie stehen unter Naturschutz.

Alle vier Jahre wird das Fest der Schutzpatronin Virgen de la Bajada groß gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt ist die Insel El Hierro meist ausgebucht. Ansonsten ist das Leben auf El Hierro sehr ruhig und bescheiden – es ist ein Urlaubsziel, an dem man sich selbst zurück geworfen wird und seine Gedanken schweifen lassen kann. Eine Oase der Ruhe inmitten einer turbulenten Welt.

Erreichbar ist El Hierro von Teneriffa aus über interinsuläre Fluglinien oder durch Fähren.


 
  
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